Die Posojilnica Bank-Filialen in Völkermarkt, Sittersdorf, Globasnitz, St. Kanzian, Schiefling und Ludmannsdorf sollen am 3. März schließen. Die Bürgermeister der sechs Gemeinden protestieren dagegen. Es sei "ein weiterer Kahlschlag für die Regionen".
"Für uns ist diese Schließung ein Tiefschlag für die gesamte Bevölkerung", sagt Bürgermeister Bernard Sadovnik. Gemeinsam mit den Gemeindechefs der weiteren fünf betroffenen Gemeinden wurde ein Protest-Brief gegen die Schließung der Bank-Filialen verfasst. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass tausende Kunden vor den Kopf gestoßen werden", so Bürgermeister Thomas Krainz. 30 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.
Der Völkermarkter Stadtchef Valentin Blaschitz betont: "Es war unser Ziel, eine Übergangsfrist zu erreichen." Nach der Fusionierung sollten die Filialen zwei Jahre die Chance erhalten, ihre Wirtschaftlichkeit zu beweisen.
Lorenz Kumer von der Posojilnica-Geschäftsleitung sagt aber: "Unsere Restrukturierung bedeutet nur eine Verschlankung und keinen Kahlschlag."
Gerlinde Schager, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.