Am kommenden Wochenende werden in den heimischen Schulen die Semesterzeugnisse verteilt. Für Tausende Schüler ist es mehr als nur ein Blatt Papier - denn sie müssen sich in den folgenden Tagen über den Wechsel in eine nächsthöhere Schule entscheiden. Auch in den Kindergärten rauchen bereits die Köpfe.
Es sind wichtige Tage der Entscheidung für viele Familien in Kärnten schon bei den Kleinsten fängt es an: Die Einschreibung in den Volksschulen beginnt. Um den Start ins Schulleben zu erleichtern, werden in den Kindergärten erstmals Datenblätter erstellt.
Sie enthalten wichtige Infos über jeden Sprössling: Sprachfähigkeiten, soziale Kompetenzen, Talente und Interessen. "Diese Blätter müssen Eltern zur Anmeldung mitnehmen, damit die Lehrer sich gut auf das Kind einstellen können", erklärt Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger.
Bei der Auswahl der Volksschule zeige sich ein Trend: Meist werden von Eltern jene Standorte gewählt, die in der Nähe des Arbeitsplatzes liegen was zum Gerangel führen könne.
Heiß her geht es auch in der vierten Schulstufe, wenn es heißt: NMS oder AHS? "Da gibt es immer wieder Konflikte", so Altersberger. "Eine einzige schlechte Note im Semesterzeugnis kann schon entscheidend sein."
Aber auch der Wohnort beeinflusst die Auswahl der Schule. Altersberger: "Wir beobachten sehr stark, dass die Städter großteils nur ins Gymnasium drängen, während am Land fast nur noch die NMS gewählt wird."
Die Fähigkeiten der Kinder könnten dabei aber auf der Strecke bleiben.
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