So, 18. November 2018

Nach Gewaltaufruf

27.01.2017 12:39

Donald Trump: "Ehrlich, Madonna ist widerlich"

Bei der Washingtoner Anti-Trump-Demo "Marsch der Frauen" hatte sich Popsängerin Madonna derart in Rage geredet, dass sie erklärte, "furchtbar viel darüber nachgedacht zu haben, das Weiße Haus in die Luft zu jagen." Später bedauerte die Ikone ihre harschen Worte und meinte, einfach missverstanden worden zu sein. Sie habe nicht zu Gewalttätigkeiten aufrufen wollen. Donald Trump ist trotzdem sauer.

Nach seinem Amtsantritt am vergangenen Wochenende als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika marschierten zahlreiche prominente Frauen, darunter die Schauspielerinnen Emma Watson, Ashley Judd oder Scarlett Johansson beim "Marsch der Frauen" gegen Donald Trump in Washington mit.

Pop-Diva Madonna erklomm die Bühne und hielt eine Brandrede, in der sie die Frauen dazu aufrief, "dieses neue Zeitalter der Tyrannei nicht zu akzeptieren".

Dabei fiel neben mehreren "Fuck Yous" auch der unglückliche Sager, sie "habe darüber nachgedacht, das Weiße Haus in die Luft zu jagen". Nachdem prominente Rupublikaner forderten, die Sängerin für die Drohung sofort zu verhaften, versuchte diese zu beschwichtigen und erklärte: "Ich setze mich nicht für Gewalt ein." Sie werbe lediglich für eine "Revolution der Liebe".

Trump: "Ganz ehrlich, sie ist widerlich"
In einem Interview mit dem Sender Fox News reagierte der US-Präsident jetzt darauf und sagte: "Ganz ehrlich, sie ist widerlich. Ich denke, sie hat sich selbst sehr geschadet. Sie hat der ganzen Sache geschadet."

In dem Interview kritisierte Trump auch jene Mitarbeiterin des Fernsehsenders NBC, die seinen zehnjährigen Sohn Trump während der Inauguration in einem Tweet als künftigen "ersten Todesschützen im Hausunterricht" bezeichnet hatte. Die Attacke sei "eine Schande" gewesen. Als Folge des Tweets wurde die Frau übrigens suspendiert und das Weiße Haus bat in einer Erklärung die Medien, die Privatsphäre des Präsidentensohnes zu respektieren und ihn Kind sein zu lassen.

Wie die "New York Post" berichtet, soll Trumps Ehefrau Melania mittlerweile ein Beraterteam zusammengestellt haben, das sie und ihren Sohn im Kampf gegen Cybermobbing unterstützt. Chefstrategin soll die ehemalige "Vogue"-Mitarbeiterin Stephanie Winston Wolkoff werden, die als Eventplanerin die Inauguration geplant hatte.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Kolumne „Im Gespräch“
Wozu brauchen wir Vorbilder?
Life
Nations League
Portugal holt Sieg in Gruppe 3 mit 0:0 in Italien!
Fußball International
Handoperation nötig
Verletzungsschock um Aksel Lund Svindal!
Wintersport
Holländer „stinkig“
Furzte sich Darts-Superstar Anderson zum Sieg?
Sport-Mix
„Der verlorene Sohn“
Goalgetter Modeste kehrt zum 1. FC Köln zurück
Fußball International
Nations-League-Finish
Foda peilt mit Österreich Sieg in Nordirland an!
Fußball International
„Krone“-Leser besorgt
„Ältere Arbeitslose finden keine Jobs mehr“
Österreich
Verstörende Prozession
Bischof lässt sich in Porsche von Kindern ziehen
Video Viral

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.