Fr, 19. Oktober 2018

4-Minuten-Gespräch

21.11.2016 07:56

Obama traf ein letztes Mal als US-Präsident Putin

Sie haben sich offenbar nicht mehr wirklich viel zu sagen: Während seines letzten Auslandsauftritts als US-Präsident traf Barack Obama am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels in der peruanischen Hauptstadt Lima neben zahlreichen anderen Staats- und Regierungschefs auch auf Kremlchef Wladimir Putin. Während des vier Minuten langen Gesprächs tauschten sich die beiden kurz über die ungelösten Konflikte in Syrien und in der Ukraine aus.

"Beide Präsidenten haben ihr Bedauern ausgedrückt, dass kein Fortschritt in der Ukraine erreicht worden ist", sagte anschließend Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sie setzen weiter auf die Umsetzung des von Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich ausgehandelten Minsker Abkommens, um die Kämpfe in der Ostukraine zu beenden. Bei dem Treffen betonten beide nach Angaben aus den Delegationen zudem, dass die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow ihre Initiativen zur Lösung des Konflikts in Syrien fortsetzen sollen.

Die USA hatten Russlands Annexion der Krim und die Unterstützung von Separatisten im Ukraine-Konflikt scharf kritisiert, ebenso die Bombardements in Syrien und die Parteinahme für Machthaber Bashar al-Assad. Am 20. Jänner übernimmt der Republikaner Donald Trump das Präsidentenamt in den USA. Putin hatte betont, dass er unter Trump auf bessere Beziehungen zu den USA hofft.

Obama: "Erwartet von Trump nicht das Schlechteste"
Bei seinem letzten öffentlichen Auftritt im Ausland als Präsident warnte Obama vor einer Vorverurteilung seines Nachfolgers Trump. "Erwartet nicht das Schlechteste, hofft, dass die Administration ihren Job machen und arbeiten wird. Danach kann man sein Urteil fällen", sagte er.

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