Fr, 21. September 2018

Experten alarmiert

01.10.2016 08:02

Jeder zehnte Jugendliche in Österreich kifft!

Medizin-Experten sind sich einig: Illegales "Gras" zu rauchen ist für Jugendliche besonders schlecht. Mangelnde Konzentration und Merkfähigkeit bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen sind die (Cannabis-)Folgen. Besorgte Eltern sollen sich an eine Beratungsstelle wenden.

Die Direktorin der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kathrin Sevecke, schlägt Alarm: "In den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass Cannabis doch nicht so harmlos ist. Wobei hier nicht nur der Einstieg in die Drogensucht gemeint ist, sondern auch der Einstieg in ernst zu nehmende psychische Erkrankungen."

"Gras" zu rauchen hat demnach negative Auswirkungen auf den jugendlichen Hirnstoffwechsel, da das Gehirn bei Jugendlichen noch nicht fertig gewachsen ist: Mangelnde Konzentration und Merkfähigkeit sind nur zwei Erscheinungen. Bei zu Depressionen neigenden Teenagern können ernsthafte psychische Erkrankungen ausgelöst werden.

Jeder zehnte Teenager in Österreich kifft
Laut einer Studie kifft jeder zehnte Jugendliche in Österreich! Obwohl der Trend in Richtung synthetische Drogen geht. Noch schlimmer dabei ist, dass viele gar nicht wissen, was sich in den Drogenkapseln verbirgt, die sie ihrem Körper zumuten. "Sollten Eltern Sorge haben, dass ihr Kind in eine Abhängigkeit rutscht, dann ist es am besten, eine Beratungsstelle aufzusuchen", so Sevecke.

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