Feiger Terror
Elf Tote bei Bomben- Anschlag in der Türkei
Der Sprengsatz war am Dienstagabend im Stadtbezirk Baglar auf einer Straße nahe eines Parks detoniert. Zunächst hatte die Polizei von sieben Toten gesprochen. Ein Krankenhaus rief zu Blutspenden auf, nachdem die Verletzten des Anschlags eingeliefert wurden.
Die Bombe explodierte im Stadtbezirk Baglar nahe einer Mauer des Parks. Fernsehbilder zeigten am Anschlagsort einen leblosen Körper, der mit einem Laken bedeckt war. Der Anschlag war der jüngste von einer ganzen Serie von Anschlägen auf türkische Ferienorte und Städte. Dabei kamen in den vergangenen Wochen mindestens zwölf Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Zu Anschlägen im August hatte sich die militante Gruppe der "Freiheitsfalken Kurdistans" bekannt und angedroht, die Türkei in eine "Hölle" zu verwandeln.
Unruhen im Kurdengebiet als Auslöser vermutet
Ob auch der Anschlag in Diyarbakir von radikalen Kurden organisiert wurde, stand allerdings vorerst nicht fest. Nach Angaben von "CNN Türk" wurde die Bombe wahrscheinlich mittels eines Mobiltelefons ferngezündet. Der neue Anschlag dürfte den Druck auf Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan weiter erhöhen. Kritiker werfen ihm Unfähigkeit vor, die Gewalttaten in den Kurdengebieten zu beenden.
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