Die GTI-Tuner, Schrauber und Liebhaber aufgemotzter Boliden haben es deutlich gezeigt, dass sie keinen "Ballermann" am Wörthersee wollen, denn so wenig, wie ausgerechnet beim 35-Jahr-Jubiläum war noch bei keinem GTI-Treffen los. Ob Volksmusik und Fahnenschwinger das noch retten können?
Die "Back to the Roots"-Neuausrichtung, also die Rückbesinnung auf den guten, alten Golf GTI, den es mittlerweile in der siebenten Version gibt, kommt eigentlich bei den Autofans gut an. Ob dies auch für das neue Rahmenprogramm von Organisator und Bürgermeister Markus Perdacher trifft, darf bezweifelt werden, denn dieser will dem PS-Spektakel einen Volksfest-Stempel aufdrücken, samt Fahnenschwingern und Volksmusik.
Statt Party und Neuvorstellungen sagten die beiden Steirer Michaela Herold und Wolfgang Kanner auf dem VW-Stand Ja zueinander.
Dem Volkswagen-Konzern, der sich trotz Jubiläum heuer in seiner abgespecktesten Variante seit Jahren präsentierte, dürfte der Volksmusik-Touch dennoch gefallen. Denn laut Reifnitz-PR-Lady Sandra Steimann sicherte sich "Bürgermeister Perdacher von VW-Vorstand Herbert Diess ein weiteres Ja für zukünftige Wörthersee Treffen."
Ein voller Erfolg war für die Reifnitzer auch der Autocorso, an dem 130 1er Golf GTI rund um den Wörthersee fuhren. Mit dabei auch einer der Erfinderväter des Golf GTI, Anton Konrad und der Erfinder des GTI-Treffens, Erwin Neuwirth. Heute, Samstag, wirds zum Abschuss noch einmal so richtig trachtig zwischen den verchromten Auspuffen und Zierleisten, denn Brauchtum trifft Golf GTI...
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.