"Earth Hour"

Zum zehnten Mal Licht aus für den Klimaschutz

Wissen
20.03.2016 18:04

Als Zeichen für den Klimaschutz ist am Samstagabend im Rahmen der mittlerweile zehnten "Earth Hour" in zahlreichen Städten in aller Welt das Licht ausgegangen. Über 170 Länder und 7000 Städte nahmen an der Aktion der Umweltorganisation WWF teil, mit der symbolisch Energie gespart werden soll.

Die Idee zu der symbolträchtigen Aktion für den Klimaschutz war 2007 von der australischen Millionenmetropole Sydney ausgegangen. Dort ging auch dieses Jahr wieder das Licht aus. Die Beleuchtung der Wahrzeichens der australischen Metropole - des Opernhauses und der Hafenbrücke - wurde vorübergehend abgeschaltet.

Auch bekannte Bauwerke wie der Pariser Eiffelturm, das New Yorker Empire State Building, der Kreml in Moskau, das Brandenburger Tor in Berlin oder das Taj Mahal in Indien waren mit von der Partie. In London wurden die Lichter unter anderem an der Tower Bridge, an Parlament und Buckingham Palast sowie im Nobelkaufhaus Harrods ausgeschaltet. Auch alle Landeshauptstädte in Österreich setzten die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen für eine Stunde aus, unter anderem blieb das Wiener Rathaus von 20.30 bis 21.30 Uhr dunkel.

Im Dezember hatte sich die internationale Gemeinschaft bei der UN-Klimakonferenz in Paris auf ein umfassendes Klimaschutzabkommen geeinigt. Damit soll die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von höchstens zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad.

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