Do, 20. September 2018

Behörde droht nun:

16.03.2016 11:14

Ringen um Uhudler: Winzer boykottieren Rodungen

Erneut Aufregung um die "Rabiatperle": Fast sechs Hektar Weingärten mit Uhudler-Reben, die laut Verwaltungsgerichtshof vor Jahren illegal gepflanzt worden waren, hätten bereits gerodet werden müssen. Die betroffenen Bauern widersetzten sich allerdings der Anordnung. Jetzt droht die Behörde mit Zwangsrodung.

Konkret geht es um vier Uhudler-Winzer im Südburgenland. Sie waren aufgefordert worden, ihre nach 2003 illegal ausgepflanzten Reben zu vernichten. Doch die Bauern weigerten sich - sie hoffen auf eine andere Lösung. Die Bezirksbehörde Güssing will nun eine Firma mit der Arbeit beauftragen. Vor diesen "voreiligen" Rodungen warnen die Grünen.

"Der Entwurf, 12 Uhudlersorten neu in die Weinbauverordnung aufzunehmen, ist noch bis 24. März in Begutachtung. Dann soll er im Landtag beschlossen werden. Damit wäre das Thema Rodungen vorerst vom Tisch", heißt es.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Burgenland

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.