05.01.2016 16:59 |

Alarmfahndung:

Raubüberfall auf Klagenfurter Juwelier

Ein spektakulärer Raubüberfall spielte sich Dienstagmittag in der Klagenfurter Innenstadt ab: Zwei maskierte Männer stürmten mit Pistole und Reizspray bewaffnet ein Juweliergeschäft in der Bahnhofstraße. Eine Angestellte und der Onkel des Geschäftsinhabers stellten sich aber dem Duo entgegen, worauf die Verbrecher das Weite suchten. Das Fluchtauto wurde sichergestellt.

Der Polizeihubschrauber kreiste mehrere Stunden im Tiefflug über der Klagenfurter Innenstadt, Streifenwagen sicherten die Gassen rund um die Bahnhofstraße und die Spezialeinheit Cobra durchsuchte ein Stadthaus am Kardinalsplatz - Szenen, wie man sie sonst nur aus Kriminalfilmen kennt, hielten Dienstagmittag die Landeshauptstadt in Atem, nachdem zwei Männer das Juweliergeschäft Habenicht zu überfallen versucht hatten.

"Die zwei maskierten Täter betraten gegen 11.30 Uhr den Laden und bedrohten eine Angestellte und einen Mann mit einer Schusswaffe und einem Reizspray", schildert der Leiter des Landeskriminalamtes, Oberst Gottlieb Türk.

Als die Räuber die 55-jährige Angestellte dazu aufforderten, Schmuck-Vitrinen zu öffnen, stellte sich der 70-jährige Onkel des Geschäftsinhabers Max Habenicht ihnen jedoch in den Weg. "Mein Onkel und unsere Mitarbeiterin wurden beim Gerangel am Kopf verletzt", sagt Habenicht, der den Überfall von einem Hinterzimmer aus mitbekam.

Nach der offenbar unerwarteten Gegenwehr flüchteten die Verbrecher ohne Beute, sprangen in ein gestohlenes Fluchtauto, fuhren nur bis zum Kardinalsplatz. Dort warfen sie Teile ihrer Kleidung in einen Müllwagen, bevor sie sich schließlich zu Fuß durch die Innenhöfe aus dem Staub machten.

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