Sa, 25. Mai 2019
03.01.2016 19:29

Ein "Doppelleben"

"Stockhiatla"-Sänger begeistert auf Klassikbühne

Man kennt ihn als "Frontman" und Manager von "Die Stockhiatla", doch eigentlich hat Christoph Skuk eine musikalische Landschaft, die ihn abseits der Partybühnen und Festzelte führt. Der 26 Jahre alte Neuhauser bastelt an seiner Karriere als Trompeter in der Klassikwelt. Am 15. Jänner folgt sein großer Auftritt im Radio Kultur Haus.

Kunststofftechniker und Frontman der Partyband "Stockhiatla" - klingt nicht nach der k l a s s i s c h e n Laufbahn eines Trompeters, der in Konzertsälen nach den Sternen greift. Doch im Leben von Christoph Skuk scheint sowieso nichts "normal" zu sein. Er führt ganz offiziell ein Doppelleben. "Es geht oft von der Klassik- auf die Zeltfestbühne - und umgekehrt", nickt Skuk.

Schließlich ist er nicht nur mit "Die Stockhiatla" erfolgreich in Deutschland, der Schweiz und in Südtirol auf Tour (bis zu 15 Auftritte werden pro Monat absolviert), sondern studiert noch Trompete an der Musik- und Kunst-Privatuniversität (MUK) in Wien. "Während die anderen schlafen, sitze ich also meistens im Auto, damit ich rechtzeitig nach Wien komme", lacht Skuk.

Die Mühe lohnt sich, denn der Neuhauser steht vor dem Durchbruch auf der Klassikbühne: Am 15. Jänner wird er als erster Trompeter des Symphonieorchesters der MUK im Radio Kultur Haus in Wien zu hören sein. "Eine große Ehre. Natürlich will ich in der Klassik Fuß fassen, schließlich habe ich das Studium in Wien nicht umsonst auf mich genommen."

An der MUK wird er von den "besten Lehrern" (Zitat Christoph Skuk) unterrichtet: Karl Steininger von den Wiener Symphonikern und Roman Rindberger von "Mnozil Brass".

Und das kann manchmal ganz schön kräfteraubend sein: Fünf bis sechs Stunden am Tag übt Christoph Skuk für seinen großen Traum. "Es ist auf Dauer schwere Körperarbeit, das glaubt man gar nicht, denn die Trompete hat doch ein ziemliches Gewicht."

Die Volksmusik will er dennoch nicht missen. "Beides hat seine Berechtigung und ist ein guter Ausgleich zum anderen."

Eine Vielseitigkeit, die auch in Wien viel Applaus erntet: "Er gehört sicher zu den interessantesten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation in Österreich", so Studiengangsleiter Arno Steinwider-Johannsen.

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