In Klaus stieg die Steyr ebenfalls um etwa zwei Meter, überflutete schließlich die Mollner Gemeindestraße. Der Autoverkehr muss seither großräumig umgeleitet werden.
Für gefährliche Situationen sorgten die extremen Regenfälle in Steeg bei Hallstatt: Dort löste sich eine Schlammlawine, die wie ein Lavastrom auf einer Breite von einhundert Metern über die Paß-Gschütt-Straße floss und diese eineinhalb Meter hoch blockiert. Die Mure verfehlte eine nahe Siedlung nur knapp. Einsatzkräfte schätzen, dass die Aufräumarbeiten bis Dienstag dauern könnten. Bis dahin sind Hallstatt und Obertraun - wie schon während der Lawinen-Saison gewohnt - per Auto von Oberösterreich aus nicht erreichbar.
Zu Überflutungen kam es aber auch in den niederösterreichischen Bezirken Baden, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs sowie in Teilen des Burgenlandes und der Steiermark.
Sonnenschimmer am Wolkenhorizont
Vorerst müssen die Oberösterreicher noch weiter vor den Wassermassen zittern, die uns das Tief „Mona“ beschert. Zumindest bis Mittwoch hält der Dauerregen noch an, bleiben die Temperaturen mit 13 bis 16 Grad frostig kühl. Doch ab Donnerstag zeichnet sich am Wolkenhorizont ein Sonnenschimmer ab: Es soll auflockern, die Quecksilbersäule wird dann kontinuierlich bis zum kommenden Sonntag auf 27 Grad steigen.
Regen nervt derzeit aber nicht nur die Österreicher: Die Front mit Frösteltemperaturen zieht sich bis Sizilien und den halben Balkan. Wer´s sofort warm haben will, muss bis Lissabon reisen: Dort hat es 30 Grad plus.
Foto: Hannes Markovsky
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.