Laut Organisatorin Taya Weiss wurde der Formationsflug von mehreren Experten des internationalen Luftsportverbandes Federation Aeronautique Internationale anerkannt. Ein Juror verfolgte demnach den Rekordversuch vom Boden aus. Er sah, wie die Extremsportler südöstlich von Los Angeles in 4100 Meter Höhe aus drei Flugzeugen sprangen, die Formation bildeten und in 1600 Meter Höhe wieder auflösten. Zwei weitere Jurymitglieder beurteilten den Rekordflug auf Fotos.
"Es war eine unglaubliche Erfahrung", sagte Weiss, die auch selber zu den Springern gehörte. "Wir sind eine sehr kleine Gemeinschaft. Und die Leute aus aller Welt zusammenzubringen, um so ein Ziel zu erreichen, ist sehr befriedigend."
Eigenen Rekord gleich noch einmal verbessert
Wingsuit-Sportler aus zwölf Nationen waren an dem Rekord beteiligt, unter anderem aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Russland, Polen, Südafrika und Israel. Ihre Gruppe habe den alten Weltrekord sogar zweimal verbessert, sagte Weiss. Beim ersten Versuch seien 50 Springer in der Luft gewesen. Doch anschließend habe es noch Zeit für einen zweiten Versuch gegeben, an dem dann noch elf weitere Springer beteiligt gewesen seien.
Wingsuits werden von Base-Jumpern und Fallschirmspringern genutzt. Zwischen Armen und Beinen ist Stoff angebracht, der mit Luft durchströmt wird und so Flügelwirkung entfaltet. Nach einem kurzen Flug wird der Fallschirm ausgelöst.
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