In Innsbrucker Wohnung

Mann niedergestochen: Hintergründe weiter unklar

Tirol
26.06.2026 11:18
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Schockierende Gewalttat in Innsbruck: Ein Mann ist am Donnerstagnachmittag in einer Wohnung im Stadtteil Wilten bei einer heftigen Auseinandersetzung brutal niedergestochen worden. Das Opfer schwebt in akuter Lebensgefahr, vom Täter fehlt weiterhin jede Spur. Die Ermittler stehen vor zahlreichen offenen Fragen.

Nach der blutigen Messerattacke in einer Wohngemeinschaft in der Speckbacherstraße in Innsbruck laufen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes auf Hochtouren. Der Angreifer konnte unmittelbar nach der Tat flüchten und ist nach wie vor verschwunden.

Das Opfer erlitt mehrere Stichverletzungen und wurde in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Sein Zustand ist äußerst kritisch. „Das Opfer befindet sich in äußerst kritischem Zustand“, sagte LKA-Ermittler Philipp Rapold am Freitag zur APA. Die Identität des Verletzten sei zudem „polizeilich noch nicht gesichert“.

Mitbewohner hörte laute Geräusche
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte von einem Mitbewohner. Dieser hatte nach bisherigen Erkenntnissen lediglich „laute Geräusche gehört“ und befand sich während der Attacke offenbar nicht im selben Raum. Bei der Wohnung handelt es sich laut Polizei um eine Wohngemeinschaft.

Tatwaffe verschwunden
Die Hintergründe der Gewalttat sind weiterhin völlig unklar. Die Ermittler führen derzeit umfangreiche Vernehmungen und Erhebungen im Umfeld des Opfers durch. Auch die mutmaßliche Tatwaffe – nach bisherigen Erkenntnissen ein Messer – konnte bislang nicht gefunden werden.

Die Bluttat ereignete sich am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr. Warum es zu der tödlichen Eskalation kam und wer hinter dem Angriff steckt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise, die zur Ausforschung des flüchtigen Täters führen könnten.

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