Aus dem Irak-Krieg gibt es meist nur zensierte Bilder, die erst vom US-Militär freigegeben werden müssen. Das Kriegsschauspiel wird über die Fernseh-Bildschirme in die Wohnzimmer getragen, von der Zivilbevölkerung und wie man aus irakischer Sicht die Angriffe erlebt, sieht man wenig. Während die meisten offiziellen Webcams tot sind, sendet n-tv einen Live-Stream aus der irakischen Hauptstadt. Ein internationales Projekt bietet daher jetzt die erste Webcam im Irak an.
Weltweit gibt es Tausende Webcams, die Live-Szenenvon den schönsten Plätzen der Welt und Bilder aus Metropolenwie Berlin, London, New York, Madrid und Moskau live übertragen.In Bagdad wollten spanische Friedensaktivisten wollen mit einerWebcam eine Straßen des Stadtviertels Mansur in Bagdad aufnehmen.Wegen der Vielzahl an Zugriffen aus dem Web (und natürlichkriegsbedingt) ist die Webcam zeitweise nicht erreichbar. DieCam soll, so die Betreiber zeigen, dass "die Iraker so lebendigund real sind wie wir selbst und nicht die unsichtbaren Opfereines neuen virtuellen Krieges." Die Bilder sollen auf die Wändeeiniger der bedeutendsten Gebäude der Welt projiziert werden.
Live-Stream aus Bagdad Live-Bilder aus Bagdad zeigt übrigens auch derdeutsche Sender n-tv mit einer Streaming-Cam, die sowohl im TVals auch im Web gezeigt werden. (siehe Linkbox)
Iraq-TV wieder auf Sendung Während die Website des irakischen Fernsehensvon US-Hackern übernommen wurde ("Wir wollen nicht euer Öl,wir können selbst genug Mais-Öl als alternativen Treibstoffanbauen"), sendet der Propaganda-Kanal wieder über EutelsatHotbird 13 Grad Ost.
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