20.07.2015 16:19 |

Private Initiative

Hawking wirbt für Suche nach Außerirdischen

Zehn Jahre, 100 Millionen Dollar und hoffentlich ein Signal von Außerirdischen: Starphysiker Stephen Hawking macht sich für eine private Initiative zur Suche nach Leben im All stark. Das Projekt "Breakthrough Listen" unter Leitung renommierter Astronomen wird von dem russischen Investor Yuri Milner finanziert, der über das kommende Jahrzehnt 100 Millionen US-Dollar investieren will.

"Wir glauben, dass sich das Leben auf der Erde spontan entwickelt hat", sagte Hawking am Montag in London. "In einem unendlichen Universum muss es deswegen anderes Vorkommen von Leben geben." Insgesamt hält es der Physiker für möglich, dass andere intelligente Lebensformen im Universum existieren: "Sie könnten da sein, sie könnten nicht da sein. Wir wissen schon, wo es so viele organische Stoffe da draußen gibt, dass es recht wahrscheinlich ist, dass sie existieren."

Vor fünf Jahren vor Aliens gewarnt
Im Jahr 2010 hat Hawkins vor einem Kontakt mit Aliens gewarnt - um die Aliens zu schützen. Zu dieser Aussage steht der Wissenschaftler auch weiterhin. "Wir wissen nicht viel über Aliens, aber wir wissen viel über Menschen. Und die sind häufig desaströs."

Beteiligt an dem Projekt ist unter anderem Frank Drake, ein Pionier der Suche nach außerirdischem Leben mit modernen Mitteln, und Geoff Marcy von der Universität Berkeley, ein führender Planetenforscher.

Suche mit den größten Teleskopen der Welt
Für "Breakthrough Listen" soll das All mit einigen der größten und leistungsstärksten Teleskope der Welt durchsucht werden, etwa im Green-Bank-Observatorium in West Virginia. Alle erfassten Daten sollen öffentlich zugänglich sein.

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