Bienenart bedroht

Kärntner Imker machen sich Sorgen um Carnica

Kärnten
07.07.2015 15:41
Kärntner Imker machen sich Sorgen um die heimische Carnica-Biene, da immer mehr Kollegen auf Hybrid-Sorten umsteigen. Das ist gesetzlich verboten, daher hagelt es bereits Anzeigen. Auch die Grünen fordern jetzt eine konsequente Umsetzung des Gesetzes.

Bei einer Versammlung des Landesverbandes für Bienenzucht in St. Andrä war der Schutz der Carnica Hauptthema, da sich einige Erwerbsimker noch immer nicht an das Carnica-Schutzgesetz von 2007 halten, was viele Züchter um ihre Bienen bangen lässt.

Verbands-Obmann Meinhard Schöffmann: "Es ist für uns unerlässlich, dass sich alle daran halten, in unserem Bundesland ausschließlich Bienen der Rasse Carnica zu halten!" Auch Bundeszuchtreferent Franz Teichmann forderte aufgrund ihrer Vorzüge den Schutz der Carnica: "Wo macht es denn mehr Sinn eine afrikanisierte Biene zu halten, bei uns oder in Afrika?"

Auch die Grünen fordern eine konsequente Umsetzung des Gesetzes: "Wenn die Hybrid-Bienen aus Kärnten verbannt werden, wird die natürliche Begattung von Carnica-Königinnen durch Carnica-Drohnen erleichtert. Die Standbegattung muss wieder möglich und leistbar sein", erklärt Ingo Schwarz, Bienenfachmann und Vorstandsmitglied der Grünen.

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