Mo, 25. Juni 2018

Phishing-Attacke

08.06.2015 14:02

Geldwäsche-Verdacht: Mann behob knapp 50.000 Euro

Erst eröffnete er unter falschem Namen und mit gefälschtem Ausweis ein Konto bei einer Wiener Bank, dann behob er von dort rund 50.000 Euro. Das Geld allerdings war gar nicht seines, sondern war nach einer Phishing-Attacke auf ein Brüsseler Konto auf jenes des Mannes gewandert. Die Wiener Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Bereits am 16. Dezember 2014 eröffnete der Unbekannte das Konto bei einer Wiener Bank. Dabei wies er sich mit gefälschten Dokumenten aus. Zwischen 29. Jänner und 2. Februar erfolgten dann die Phishing-Attacken auf das Konto in Brüssel. Insgesamt sechs Überweisungen wurden verzeichnet, ehe die Brüsseler Bank die Transaktionen reklamierte und auf betrügerische Aktivitäten hinwies, sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann am Montag.

Unterdessen behob der Verdächtige zweimal in Wien Geld von seinem Konto - am 2. und 3. Februar, insgesamt 49.919 Euro. Das Wiener Konto wurde nach dem Hinweis aus Belgien gesperrt, dort waren jedoch lediglich knapp über 1.000 Euro verblieben.

Hinweise - auch vertraulich - nimmt das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West unter der Telefonnummer 01/31310 DW 25800 entgegen.

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