Luftalarm vor Ankunft
Bei Merz-Besuch in Kiew: Russen beschießen Brücke
Während des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz ist die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut von russischen Drohnen angegriffen worden. Nach Angaben des Bürgermeisters wurde dabei eine Brücke in der Stadt getroffen.
Merz hält jedoch an seiner Reise fest und hat das Land nicht verlassen. Er sei nach Kiew gekommen, „weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht“ und der „fünfte Kriegswinter“ unmittelbar bevorstehe, sagte er.
Deutsche Unterstützung bleibt
Er betonte, dass die schwarz-rote, deutsche Regierung in der Unterstützung der Ukraine auch nach den für die extrem rechte AfD und die Linke erfolgreichen Landtagswahlen im Osten Deutschlands, angesichts wachsender Kritik am Kanzler und trotz russischer Drohungen nicht nachlassen werde.
Die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit mit dem Land, für das Merz zunächst eine assoziierte EU-Mitgliedschaft vorgeschlagen hat, wird im Gegenteil verstärkt.
Deutliches Signal
Gerade weil Russland noch am Samstag ausländische Politiker warnte, nach Kiew zu reisen, ist sein Besuch in der Ukraine ein besonders deutliches Signal: Ich lasse mich nicht einschüchtern. Auch nicht vom Luftalarm, der direkt vor seiner Ankunft am Bahnhof in Kiew ausgelöst werden musste.

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