Auf Belgiens Wunsch

Cobra verhaftet 36-jährigen Austro-Islamisten

Österreich
12.02.2015 15:03
Paukenschlag im Dezember 2010 in Niederösterreich: Aslambek I. aus Neunkirchen wurde bei seiner Rückkehr von einer Mekka-Pilgerreise auf dem Flughafen Schwechat verhaftet. Als "Hirn" einer tschetschenischen Terrorbande soll der Familienvater Anschläge auf NATO-Soldaten mitgeplant gehabt haben. Aus Mangel an Beweisen wurde er aber freigelassen. Jetzt klickten für den Asylanten erneut die Handschellen.

Als Mitglied der kaukasischen Terrorzelle rund um den mittlerweile toten Anführer Doku Umarov soll der Asylant Anschläge geplant sowie Waffen und Dokumente für Dschihadisten organisiert haben - so die Vorwürfe, die damals von Belgiens Justiz kamen.

2010 wurde Aslambek I. - er verlor angeblich durch eine Granate beide Unterarme - festgenommen. Doch die Beweise waren der Justiz zu dürftig: keine Auslieferung, Enthaftung. Jetzt sitzt er erneut: Cobra und Geheimdienst verhafteten Aslambek I. vor wenigen Tagen zum zweiten Mal. Und das - laut Insidern - wieder auf Wunsch von Belgien.

Demnach sei der Verdächtige mit jenen Terroristen in Kontakt gestanden, die sich Mitte Jänner in Verviers einen heftigen Schusswechsel mit der Polizei lieferten - und "groß angelegte Attentate" geplant haben sollen.

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