Im Jahr 2005 hat die Türkei neue Ein-Lira-Münzen eingeführt. Kurze Zeit später sind in Europa schon die ersten Schlaumeier dahinter gekommen, dass sich damit auch bei uns bequem bezahlen lässt - allerdings nur an Automaten, denn ein Verkäufer würde den Unterschied wohl doch spätestens auf den zweiten Blick erkennen. Diese Münze ähnelt in Größe, Gewicht und Farben unserem Zwei-Euro-Stück, ist jedoch nur schlappe 63 Cent wert.
Ein Falscher aus Thailand
Faustdick hat es auch die thailändische 10-Baht-Münze hinter den Ohren. Sie besteht nicht nur aus zwei Metallen, sondern ist auch noch genauso groß wie ein Zwei-Euro-Stück. Der auffälligste Unterschied ist das Motiv, das den bei uns wenig bekannten König Bhumipol darstellt. Viele Automaten lassen sich damit füttern, der Wert der Münze liegt bei nicht einmal 22 Cent.
Billig-Double aus Brasilien
Auch das brasilianische Ein-Real-Stück sieht unserer Ein-Euro-Münze zum Verwechseln ähnlich. Der aktuelle Wert: mickrige 38 Cent.
Alte Bekannte
In der Zeit nach der Euro-Einführung, als vorübergehend der neue Euro und die alten Landeswährungen als Zahlungsmittel akzeptiert waren, wurde ebenfalls mit so mancher Münze Unfug getrieben: Mit der finnischen Ein-Marka-Münze (Wert: 17 Cent), mit der französischen Zehn-Franc-Münze (1,52 Euro) und vor allem mit der 500-Lire-Münze aus Italien, die vor der Umstellung rund 25 Cent wert war, danach aber als zwei Euro-Stück durchging...
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