Arbeiten an neuem Werk

Red-Bull-Rodungen bringen Aktivisten auf die Palme

Salzburg
08.11.2026 15:45
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

17 Hektar Kiefernwald sollen einem neuen Red-Bull-Dosenwerk südlich von Berlin im deutschen Baruth/Mark zum Opfer fallen. Direkt nach der Genehmigung wurde mit den Rodungen begonnen. Nun gibt es vor Ort heftige Proteste von Umweltschützern. Neben gefällten Bäumen wird auch das Werk an sich kritisiert. 

Auf dem abgesperrten Gelände haben sich am Wochenende Aktivisten versammelt. Neben dem abgeholzten Wald kritisieren diese auch den Wasserverbrauch der Fabrik und die Tatsache, dass dort Aluminium und chemische Stoffe verarbeitet werden sollen. Das vertrage sich nicht mit dem Wasserschutzgebiet vor Ort. 

Das Unternehmen Red Bull mit Sitz in Fuschl am See will gemeinsam mit dem Getränkehersteller Rauch den Standort knapp 50 Kilometer südlich von Berlin vergrößern. Ein Eilantrag des Umweltverbandes Grüne Liga versucht, die Pläne zu stoppen. Einen Gerichtsbeschluss dazu gibt es noch nicht. 

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