Die Kadertiefe von Liefering war es schlussendlich, die das Zweitliga-Derby gegen Austria Salzburg den Ausschlag gegeben hat. Trainer Danny Galm konnte in Hälfte zwei mehrere Leistungsträger nachschießen.
Wie wichtig eine gute Bank sein kann, zeigte sich im Zweitliga-Derby zwischen Liefering und Austria Salzburg. Mit Kenneth Adejenughure, Johannes Moser, Ilia Ivanschitz, Miha Matjasec und Jakob Zangerl saßen fünf Leistungsträger zu Beginn draußen. Trainer Danny Galm setzte aufgrund der Doppelbelastung nach dem Youth-League-Spiel am Dienstag auf Frische in der Startelf. Im Wissen, mit solchen Spielern nachlegen zu können, ist das eine Luxussituation. „Wenn du einen Moser von der Bank bringen kannst, ist das überragend“, meinte Raphael Kosakiewic.
Der Austria fehlte diese Tiefe, die Möglichkeiten von Trainer Christian Schaider waren begrenzt. Nach dem 0:1-Rückstand zur Pause mussten und konnten die Jungbullen reagieren, brachten gleich drei Neue. Die sorgten für Schwung und spielten die Maxglaner müde. Liefering wirkte nach dem Seitenwechsel aktiver und kam zu mehr Tormöglichkeiten. Während mit Kosakiewic ein Startelfspieler den wichtigen Ausgleich erzielte, waren für die anderen drei Treffer die Joker verantwortlich.
Besonders mit der Einwechslung von Adejenughure bewies Galm ein „goldenes Händchen“. Der 19-Jährige machte das 2:1, holte den Elfmeter vor dem 3:1 heraus und besiegelte mit dem 4:1 endgültig die Niederlage der Austrianer. Eine sehr gute Ausbeute für einen 30-minütigen Einsatz. „Es war klar, dass es nicht länger als eine halbe Stunde geht. Aber er hat eine Wucht. Wenn er sie immer so aufs Feld bringt, werden wir noch sehr viel Spaß mit ihm haben“, streute Galm Rosen.
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