Bruno Arendt hat viel Neues im Faschingsland Kärnten etabliert. Mit Aschermittwoch hört er jedoch auf. Bis dahin gibt es noch einiges zu feiern und zuallererst gilt es, den Fasching zu wecken.
„Mit 7 hab’ ich begonnen, mit 77 ist Schluss, weil 88 trau i mir nit zu“, lacht Bruno Arendt. Auf sieben Jahrzehnte Treue und Liebe zum Fasching kann er am Aschermittwoch zurückblicken; einst stand er selbst auf der Bühne, die jüngsten zehn Jahre hat er als Präsident des BÖF in Kärnten, des Bundes Österreichischer Faschingsgilden, viel Neues umgesetzt.
Die große BÖF-Gildenvermehrung
„Ich bringe die Gilden zusammen, vernetze sie, denn das belebt die Szene“, lautete Arendts größtes Ziel. Und das hat der Faschings-Fan und ehemalige Marketingleiter von Spar erreicht: Als er 2017 angefangen hat, gab es 27 Gilden im BÖF Kärnten, jetzt sind es 56. Er hat den ersten Kärntner Faschingsball und den ersten Faschingsgottesdienst initiiert und das gemeinsame Narrenwecken der Gilden am 11.11. in der Landesregierung etabliert. Und von jeder Gilde hat Arendt Logo, Lied und Faschingsgruß im Online-Gildenbuch gesammelt: boefkaernten.clubdesk.com
„Das war schon alles viel Aufwand. Aber mir geht es eben darum, dass die Faschings-Tradition lebendig bleibt und die Gilden untereinander gute Kontakte pflegen“, so Arendt.
22 Sitzungen in Kärnten in einer sehr kurzen Saison
Wer ihm als BÖF-Chef nachfolgt? „Das machen sich die Gilden aus. Da mische ich mich nicht ein“, so Arendt, der in seiner letzten Präsidenten-Saison 22 Faschingssitzungen besuchen will – von Äha – schau schau über BlaBla und LeiLei bis zu Tua ma lei!
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