Mitarbeiter bangen

Insolvenzverfahren: Malerei schlitterte in Pleite

Tirol
07.11.2026 09:02

In finanzielle Turbulenzen geriet ein Traditionsunternehmen im Tiroler Zillertal: Eine seit Jahrzehnten bestehende Malerei schlitterte jetzt in die Pleite – ein Insolvenzverfahren wurde bereits eröffnet. Mitarbeiter bangen um ihren Job. Die Zukunft des Betriebs ist noch völlig offen. Die Aussichten seien aber – aus derzeitiger Sicht – eher düster.

Über das Vermögen der Firma „Malerei Baumann GmbH & Co KG“ mit Sitz in Fügen sei ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden, informierte der Kreditschutzverband von 1870. Und auch der Alpenländische Kreditorenverband berichtete, dass der Betrieb seinen „laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne.

Das Unternehmen sei in der Maler- und Anstreicherbranche tätig und könne laut KSV1870 auf eine rund 60-jährige Betriebsgeschichte zurückblicken. Von der Insolvenz seien nach derzeit vorliegenden Informationen drei Dienstnehmer betroffen.

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Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde von der Schuldnerin bei Gericht eingebracht.

Kreditschutzverband von 1870

Über die Gründe dieser Insolvenz „liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor“, so der KSV180: „Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben. Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde von der Schuldnerin bei Gericht eingebracht.“

Kaum liquide Mittel und keine Aufträge
Wie aus dem Insolvenzantrag hervorgeht, soll sich das Unternehmen in einer angespannten finanziellen Situation befinden. Demnach seien kaum liquide Mittel vorhanden. Zudem gebe es derzeit keine Aufträge.

Düsterer Blick in die Zukunft
Eine Fortführung des Betriebes im Rahmen des Insolvenzverfahrens erscheine aus Sicht des KSV1870 unter diesen Voraussetzungen „derzeit schwer vorstellbar.“ Es bleibe abzuwarten, „welche Ergebnisse die diesbezüglichen Prüfungen der Insolvenzverwaltung ergeben werden.“

Die aushaftenden Verbindlichkeiten werden laut Eigenangaben der Schuldnerin mit rund 250.000 Euro beziffert.

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