Österreichs Ex-Basketball-Teamspieler Rasid Mahalbasic ist schon wieder zurück aus Mexiko, spricht jetzt erstmals konkret übers Karriereende und verrät seine Pläne für das Leben nach dem Sport. Zudem macht dem Klagenfurter Center die Entwicklung bei den heimischen Korbjägern Sorgen.
Kaum in Mexiko, schon wieder da! Nur drei Wochen lang lief Basketballer Rasid Mahalbasic für Erstligist Lobos de Puebla auf. Im Play-off-Achtelfinale war dann Schluss. Und der lukrative Kurzzeitvertrag des Klagenfurter Centers endete.
Mongolei und Naher Osten
Jetzt ist der 99-fache Ex-Nationalspieler zurück in Kärnten. „Angebote aus der Mongolei und dem Nahen Osten habe ich abgelehnt“, so Mahalbasic, der sich jetzt erstmals festlegt: „Spätestens im Sommer beende ich meine Profikarriere. Meine letzte Station werden die Wörthersee Piraten in der 2. Liga sein – es endet dort, wo alles angefangen hat.“
Sportmanagement-Agentur
Im Hintergrund werkt der bald 36-Jährige an der Karriere danach, gründete die Sportmanagement-Agentur „RM“. „Ich will österreichischen Basketballern helfen, der Jugend erklären, was das Profigeschäft bedeutet, auch eine Art Mentor für sie sein. Mit drei Vereinen habe ich bereits Workshop-Vereinbarungen“, erklärt Mahalbasic, der selbst bei 21 Auslandsklubs auflief. „Nicht jeder wird es zum Profi schaffen und damit gutes Geld verdienen – daher ist es wichtig, dass man die Schule fertigmacht und immer am Boden bleibt“, appelliert Mahalbasic.
„Das ist für die Entwicklung katastrophal“
Österreichs Basketball sieht Rasid mit Sorge: „Es kann nicht sein, dass es in der 1. Liga keinen Absteiger gibt – das ist für die Entwicklung katastrophal. Und das Nationalteam verlor heuer gegen Mazedonien 59:91 – damit ist alles gesagt!“
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