Einer kompletten Neuausrichtung hat sich das Klanglicht-Festival mit seiner heurigen Ausgabe unterzogen: Erstmals nicht mehr bei freiem Eintritt fand das Festival heuer am Areal von Schloss Eggenberg statt. Das Publikum zog mit, wie eine erste Bilanz belegt.
Noch bis Samstag hat das Klanglicht-Festival in Graz geöffnet. Schon am heutigen Freitag wird man am Areal von Schloss Eggenberg den 20.000 Besucher begrüßen. „Die Bilanz ist für uns ausgesprochen erfreulich. Dass unser neues Konzept auf eine derart große Resonanz stößt, hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Bernhard Rinner, Geschäftsführer der Bühnen Graz.
Aus finanziellen Gründen hatte man die Entscheidung getroffen, das Festival mit ticketpflichtigem Ausgang neu auszurichten. Schloss Eggenberg bildete mit seinem weitläufigen Park und ausgewählten historischen Räumen den Schauplatz. Unter dem Leitgedanken „Zeit - Kosmos, Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ luden 14 Licht- und Klanginstallationen internationaler und nationaler Künstler zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Entdeckungsreise ein.
„Schloss Eggenberg war mit seiner einzigartigen Architektur und Geschichte der ideale Ort, um unser Thema Zeit künstlerisch erlebbar zu machen. Besonders freut mich, dass sich so viele Menschen auf diese intensive Begegnung mit den Kunstwerken eingelassen haben. Der große Zuspruch bestätigt uns darin, Klanglicht als eigenständiges künstlerisches Erlebnis konsequent weiterzuentwickeln“, so Festivalkuratorin Birgit Lill-Schnabl.
Eine Besucheranalyse hat übrigens ergeben, dass das Festival vor allem regional stark verankert ist. Rund 96% der Ticketkäufe stammen aus Österreich, davon knapp 89 % aus der Steiermark. Neben Graz und Graz-Umgebung waren insbesondere Wien und Kärnten vertreten; unter den internationalen Gästen bildete Deutschland den größten Herkunftsmarkt.
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