Ernsthafte Überlegung

Daran scheiterte Kristoffersens Wechsel zum ÖSV

Ski Alpin
06.11.2026 12:47

Im Sommer hatte sich Henrik Kristoffersen ernsthaft mit einem Wechsel zum Österreichischen Skiverband auseinandergesetzt. Letztlich scheiterte der Plan allerdings, der 32-Jährige wird auch in diesem Winter für Norwegen an den Start gehen. 

Aufgrund der Differenzen mit dem norwegischen Verband hatte Kristoffersen im Sommer Möglichkeiten geprüft, fortan unter rot-weiß-roter Flagge im Ski-Weltcup anzutreten.

Der zweifache Weltmeister soll bereits Anwälte eingeschaltet haben, um den Nationenwechsel in die Wege zu leiten. Das Problem: Obwohl Kristoffersen mit seiner Familie seit zehn Jahren in Salzburg lebt, bräuchte er die österreichische Staatsbürgerschaft, um dem ÖSV beizutreten. 

Kristoffersen lebt seit einiger Zeit in Salzburg:

Keine Doppelstaatsbürgerschaft
Zwar erlaubt Norwegen grundsätzlich eine Doppelataatsbürgerschaft, Österreich verlangt allerdings, dass er seinen norwegischen Pass zurückgibt. „Ich habe versucht herauszufinden, ob es möglich wäre, beides zu vereinbaren“, bestätigte der Technik-Spezialist unlängst im Podcast „Intervjuet“ – letzten Endes aber ohne Erfolg.

Kristoffersen war mit dem norwegischen Verband in Streit geraten, nachdem allen Athleten vorgeschrieben worden war, den Verbandssponsor und nicht eigens gewählte Partner auf dem Helm zu tragen –  Lucas Pinheiro Braathen kehrte Norwegen aus diesem Grund 2023 den Rücken. Vor wenigen Wochen fiel die umstrittene Regel zwar wieder, Braathen wird wohl dennoch Brasilianer bleiben. Immerhin bleibt Kristoffersen im Kader der Ski-Wikinger ...

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