Die US-amerikanische Bundespolizei könnte nun auch in Kalifornien eingelagerte Besitztümer von Herzogin Meghan durchsuchen! Wie britische Medien berichten, soll der Halbbruder der Herzogin von Sussex, Thomas Markle Jr., die Adressen von zwei bisher geheimen Lagerräumen ihres gemeinsamen Vaters Thomas Markle in Los Angeles, an das FBI übermittelt haben. Just in dem Moment, in dem er selbst ebenfalls unter Verdacht geraten ist!
In den Lagern sollen sich laut „Daily Mail“ unter anderem Möbelstücke und andere zurückgelassene Habseligkeiten von Prinz Harrys Ehefrau, Herzogin Meghan, befinden. Diese sollen nun durchsucht werden. „Ich mag mir gar nicht vorstellen, was sie finden könnten“, habe der 60-jährige einzige Sohn des 82-jährigen pensionierten Hollywood-Lichttechnikers erklärt.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was sie finden könnten.
Thomas Markle Jr.
Laut Bericht habe sein Vater ihm im Jahr 2011 erzählt, er habe zwei Lagerräume bis zum Rand mit Meghans ehemaligen Möbeln und Besitztümern aus ihrer Zeit an der Northwestern University in Evanston in Illinois gefüllt. Außerdem befänden sich dort auch seine eigenen Erinnerungsstücke an seine Hollywood-Karriere.
7.500 Fotos mit Missbrauchsdarstellungen
Markle Jr. hatte die Ermittlungen gegen seinen Vater im Juli in Gang gesetzt, nachdem er eigenen Angaben zufolge in dessen ehemaligem Wohnhaus auf den Philippinen Kisten mit Missbrauchs-Material entdeckt hatte. Bevor er die Kisten vollständig an die Behörden übergab, zeigte er sie aber der britischen Zeitung „The Sun“. Diese ließen IT-Spezialisten dort befindliche elektronische Geräte untersuchen, die dabei auf illegale Bilder und belastende Filmnegative stießen.
Nach der Berichterstattung wurde die philippinische Polizei aktiv und fand bis jetzt eigenen Angaben zufolge 7.500 Fotos sowie ein Video mit Aufnahmen von mutmaßlich missbrauchten minderjährigen Buben und Mädchen sichergestellt worden, sagte der Minister. Die abgebildeten Kinder stammten den Ermittlern zufolge aus Asien, Lateinamerika und Europa. Innenminister Juanito Victor Remull bezeichnete das Material als „besonders verstörend“.
Laut des Innenministers wird aber auch gegen den Anzeiger selbst, also gegen Markle Jr. ermittelt. Der Halbbruder von Meghan könnte den Behörden zufolge in die mutmaßlichen Straftaten verwickelt sein und gelte derzeit als „Person von Interesse“. Nicht aber als Verdächtiger. Laut Zeugen sollen minderjährige Mädchen bei ihm im Haus gewesen sein, als er Videoaufnahmen gemacht habe. Sie hätten Ringlichter durch die Fenster gesehen. Er bestreitet das jedoch. Er hätte TikToks gedreht und auch die Polizei bestätigte, keine verdächtigen TikTok-Videos entdeckt zu haben.
Amputationsdrama auf den Philippinen
Vater und Sohn waren Anfang 2025 gemeinsam auf die Philippinen in die Provinz Cebu gezogen, um dort, wie es damals hieß, einen „Neuanfang“ zu wagen. Zu Weihnachten wurde Markle Senior schwer krank, nachdem er schon zuvor mit gesundheitlichen Problemen, darunter mehrere Schlaganfälle und Herzinfarkte, zu kämpfen hatte.
Wegen einer Thrombose im Oberschenkel musste ihm im Dezember ein Unterschenkel amputiert werden. Er sitzt deswegen im Rollstuhl und zog alleine zurück in die USA, wo er, bis die Vorwürfe gegen ihn bekannt wurden, in einer angeblich luxuriösen Reha-Klinik in Florida betreut und behandelt wurde. In einer US-Meldung hieß es, er sei wegen der schockierenden Vorwürfe gebeten worden, das Zentrum zu verlassen. Britische Medien hingegen schrieben, dass er verlegt wurde, weil kürzlich eine Demenzerkrankung diagnostiziert worden sei und er in eine Pflegeeinrichtung verlegt werden musste.
Thomas Markle hatte nach seiner Pensionierung jahrelang in Mexiko gelebt. Von dort aus hätte er 2018 zur Hochzeit seiner Tochter mit dem Königssohn Prinz Harry reisen sollen, um als Vater der Braut mit Meghan zum Altar zu schreiten. Wegen eines Herzinfarktes sagte er kurzfristig ab und der heutige König Charles übernahm die Rolle. Doch schon vor dem großen Tag war es zu einem Zerwürfnis gekommen, nachdem Markle sich dafür bezahlen gelassen hatte, für Fotos bei der Anprobe seines Hochzeitsanzugs zu posieren.
„Zeitschriften aus Asien“
Wie auf den Philippinen soll Markle auch in Mexiko Missbrauchsmaterial zurückgelassen haben. Nach einem anonymen Tipp durchsuchte die mexikanische Polizei einen von ihm früher gemieteten Lagerraum und fand ebenfalls verdächtiges Material.
Die Behörden teilten mit, darin 20 Jahre alte „Zeitschriften aus Asien“ gefunden zu haben. Zudem befand sich dort den Angaben zufolge Computerausrüstung, die zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt wurde. Sie sollen außerdem Bücher über Pädophilie, Zeitschriften mit Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch und mehrere lose Fotografien von „jungen“, nackten asiatischen Frauen entdeckt haben, berichten internationale Medien.
Meghan zutiefst bestürzt
Er wies die Anschuldigungen in einem Interview mit der „Daily Mail“ als einen „Haufen Lügen“ zurück. Herzogin Meghan, die immerhin die Schwiegertochter des britischen Königs Charles III. ist, wandte sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. Sie sei „zutiefst bestürzt“ von den Berichten. Ihre Gedanken seien „bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde“. In dem Statement, das am 23. Oktober veröffentlicht wurde, machte sie auch öffentlich, dass sie bereits im Jahr 2018 (später wurde diese Angabe von der britischen Polizei auf 2019 korrigiert) von britischen Sicherheitsbehörden über „verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert worden sei.
Meghan erhielt nach eigenen Angaben von der Londoner Metropolitan Police und einer für den Schutz der Royals vor Stalkern und Anschlägen zuständigen Einheit einen Brief mit den Informationen über ihren Vater. Ihr sei damals von einem der Personenschützer versichert worden, dass die darin enthaltenen Vorwürfe untersucht würden. Die Vorwürfe seien auch der wahre Grund dafür, dass sie niemals Kontakt zwischen ihrem Vater und seinen Enkelkindern, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, zugelassen habe.
Verfasst worden war der siebenseitige Brief von Thomas Markles mittlerweile verstorbener erster Frau Roslyn Loveless. Die Mutter von Samantha und Thomas Jr. beschuldigte ihn darin des Missbrauchs Minderjähriger. So soll sie unter anderem der britischen Polizei mitgeteilt haben, dass ihr Ex gerne nach Asien reise, um dort sexuelle Kontakte zu Zwölfjährigen zu haben. Die britische Polizei ist seither auf der Suche nach jenem Personenschützer, der Meghan damals beraten haben soll, um die Ermittlungs-Wege aufzuklären, die 2019 offenbar nicht beschritten wurden.
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