In der Steiermark wird derzeit in vielen Bereichen der Sparstift angesetzt. Betroffen ist nun auch die Tierwelt Herberstein. Wie der „Krone“ bestätigt wird, muss Personal abgebaut werden. In Summe ist eine halbe Million Euro einzusparen.
Die Gerüchteküche brodelt derzeit rund um die oststeirische Tierwelt Herberstein. Bis zu sieben Mitarbeiter müssen aus Spargründen gehen, heißt es in der Region.
Geschäftsführer Jochen Lengger spricht auf „Krone“-Anfrage von drei Dienstverhältnissen, die man „bedauerlicherweise“ beenden müsse. „Diese Entscheidungen werden keineswegs leichtfertig getroffen.“ Die Buchhaltung wird aus Kostengründen an einen externen Dienstleister ausgelagert. Das Restaurant Simbawelt erhält ein anderes Konzept, eine neue Marketingstrategie soll zudem die Tierwelt „noch gezielter positionieren und weiterentwickeln“. Die Besucherzahlen sollen zuletzt nicht zufriedenstellend gewesen sein.
500.000 Euro müssen eingespart werden
Die Tierwelt Herberstein ist eine Tochterfirma des Universalmuseums Joanneum. Diese ist mit Budgetkürzungen konfrontiert und muss unter anderem die Öffnungszeiten an diversen Museumsstandorten reduzieren und Eintrittspreise erhöhen. Die Tierwelt wurde beauftragt, im nächsten Jahr eine halbe Million Euro einzusparen, bestätigen die Joanneum-Geschäftsführer Marko Mele und Josef Schrammel der „Krone“.
Sind in Zukunft weitere personelle Anpassungen notwendig? Lengger: „Dazu können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine abschließenden Aussagen treffen.“ Er betont: „Unser oberstes Ziel bleibt es, die Tierwelt Herberstein wirtschaftlich nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen, ihre vielfältigen Aufgaben langfristig zu gewährleisten und dabei sowohl unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Tieren und unseren Besucherinnen und Besuchern gerecht zu werden.
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