Gasalarm in Bad Ischl mit weitreichenden Folgen: Therme, Kirche, Geschäfte, Bank, Gaststätten und Privathäuser waren im Gefahrenbereich und mussten evakuiert werden. Die Feuerwehr bereitete sich auf das Schlimmste vor, doch dies konnte noch abgewehrt werden.
Bei Baggerarbeiten war an der Kaiser-Franz-Josef-Straße die Gashauptleitung beschädigt worden. Sofort trat eine Menge Erdgas aus und es bestand akute Brand- und Explosionsgefahr. „Nachdem gerade die Abwasserleitungen erneuert werden, musste befürchtet werden, dass sich das Gas über den Kanal ausbreitet. Somit wurden Nachalarmierungen weiterer Feuerwehreinheiten veranlasst und der Absperrbereich auf einen Radius von 100 Metern erweitert“, berichtet Einsatzleiter Hannes Stibl.
Messungen im Kanalnetz
Obwohl der Gasschieber sofort geschlossen worden war, musste man vom schlimmsten Szenario ausgehen und daher erfolgte der großräumige Evakuierungsbefehl, ehe Fachleute vom Netzbetreiber und des Reinhalteverbandes Wolfgangsee-Ischl Messungen im Kanalnetz durchgeführten.
Nach zwei Stunden war der Spuk vorbei
Diese ergaben, dass sich dort zum Glück kein Gas ausgebreitet hatte und kurz vor Mittag konnte der Alarm aufgehoben und der Einsatz beendet werden. Inzwischen war auch die Gasleitung repariert. In der Stadt dauerte es eine Weile, bis sich die Staus, die durch Sperren verursacht worden waren, aufgelöst hatten.
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