Der Oktober brachte keine Entspannung am Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit nahm in OÖ um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Dabei haben wir mit 5 Prozent die bundesweit zweitniedrigste Arbeitslosenrate.
Am stärksten waren Frauen (+6%) betroffen, zudem gab es um 15 Prozent mehr arbeitslose Akademiker. Am stärksten war die Branche Gesundheit und Soziales betroffen, wo die Arbeitslosigkeit um 6,2 Prozent wuchs. „Der Arbeitsmarkt verändert sich wegen KI und Automatisierung so rasant wie noch nie“, so Iris Schmidt vom AMS OÖ. Was sollten junge Menschen lernen, um möglichst sicher einen Job zu bekommen?
Weniger auf konkrete Berufe konzentrieren
„Niemand kann das genau sagen, aber es gibt Trends. Junge Menschen sollten sich auf Bereiche und Branchen konzentrieren, die die KI nutzen, nicht aber von ihr ersetzt werden können“, so Schmidt. Etwa Handwerk, Elektrotechnik, Metallverarbeitung oder Mechatronik, aber auch Gesundheits- und Sozialwesen, Bau oder Gastronomie und Hotellerie.
„Man sollte sich überlegen, welche Fähigkeiten man gerne erwerben möchte und wie man diese einsetzen würde und sich weniger auf konkrete Berufe konzentrieren. Denn was sich die Elterngeneration unter gewissen Berufen vorstellt, könnte in drei bis vier Jahren sehr stark von der Realität abweichen“, so Schmidt.
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