Veto vom Stadtchef

Neues Gesetz für Landesstraßen kommt nicht

Salzburg
03.11.2026 09:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Das neue Landesstraßengesetz, das am Mittwoch im Landtag beschlossen hätte werden sollen, kommt vorerst doch nicht. Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) legte sein Veto ein, damit muss weiterverhandelt werden. 

 Die Neuregelung hätte bei Bauprojekten eine Kostenteilung von 50:50 zwischen Land und Gemeinden vorgesehen. Die Stadt befürchtet so Mehrkosten von 610.000 Euro im Jahr. Radwege, wie beim Schulzentrum Borromäum, sind durch den Kostenstreit in der Warteschleife. 

Zuletzt hatte auch Gollings Ortschef Martin Dietrich seine Bedenken geäußert und der Landesregierung einen Wut-Brief geschickt. „Es kann nicht sein, dass das Land über die Einrichtung und Ausgestaltung von Infrastruktur entscheidet und die Gemeinden anschließend für die Finanzierung, Erhaltung und den Betrieb aufkommen müssen“, hieß es darin. 

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