Gleich mehrere Brände forderten die Feuerwehren am Montag im Bundesland Salzburg. An einem weiteren Flammenort – dort zündete ein 27-Jähriger seine eigene Wohnung an – kehrt indes schön langsam wieder Ruhe ein. Der Feuerteufel selbst sitzt im Gefängnis.
Die unmittelbaren Nachbarn haben sich von den dramatischen Ereignissen der vergangenen Tage bereits erholt. „Nur weil eine Person so etwas macht, muss man ja nicht gleich durchdrehen“, meinte etwa eine Dame am Montag gegenüber der „Krone“.

Weitere – vor allem junge – Bewohner des Wohnblocks in der Salzburger Rudolf-Biebl-Straße blickten derweil gespannt von ihren Balkonen und Fenstern hinab. Vor dem Haus stand ein Müllcontainer – mehrere Arbeiter räumten eine völlig ausgebrannte Wohnung im Parterre aus, entsorgten Schutt und schwer zerstörtes und verbranntes Mobiliar.
Der 27-jährige Bewohner der Wohnung sitzt – wie berichtet – in Haft. Laut Polizei soll er vor neun Tagen sein Eigenheim in Brand gesetzt haben. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen verhindern, vier Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Das Motiv des Brandstifters ist unklar. „Er war ein ruhiger Mann, ich habe ihn nur ein paar Mal gesehen“, meinte eine Bewohnerin.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.