Die Bewohner des Wohnhauses in Salzburg-Lehen in der Rudolf-Biebl-Straße erlebten am Abend des 24. Oktober Schockstunden. Kurz nach 19 Uhr war in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen. Neue Ermittlungsdetails ergeben jetzt, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handeln soll.
Über 200 Menschen mussten vergangene Woche am Samstagabend aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Der Grund: In einer Wohnung in der dicht bebauten Wohnsiedlung in Salzburg-Lehen war ein Feuer ausgebrochen. Während die Bewohner vor dem Haus ausharren mussten, mit Bussen weggebracht wurden, bekämpfte die Salzburger Berufsfeuerwehr die Flammen, die im Schlafzimmer der Wohnung ausgebrochen waren.
Brandwohnung nicht mehr bewohnbar
Wie die Polizei am Samstag, eine Woche später, informiert, handelte es sich um vorsätzliche Brandstiftung. Als Verdächtiger wurde ein 27-jähriger Bewohner des Hauses festgenommen. Genauere Details, auch über die Höhe des entstandenen Schadens, waren vorerst nicht bekannt. Die Wohnung, in der der Brand gelegt wurde, ist nicht mehr bewohnbar. Auch umliegende Parteien waren stark beschädigt.
Bei dem Wohnungsbrand wurden sechs Personen verletzt, darunter vier Kinder. Laut Rotem Kreuz wurden fünf von ihnen ins Krankenhaus gebracht.
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