Die naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg will mit einem Projekt Ehrenamtliche unterstützen. Forscher wollen die Projektteilnehmer begleiten und unterstützen und so mehr über Engagement und Beweggründe für die ehrenamtliche Arbeit herausfinden.
Wer „Gutes tun will“, hat viele Möglichkeiten: Feuerwehr, Rettung, Sportvereine, Kulturinitiativen, Hilfe für Senioren. Rund 335.000 Menschen engagieren sich in Salzburg in den unterschiedlichsten Vereinen und stärken so die Gesellschaft. Doch zuletzt brach das freiwillige Engagement ein. Die Gründe? Da kann nur spekuliert werden. Die digitale Welt wahrscheinlich, generell Schnelllebigkeit. „Die Menschen sollen ihre Stärken gezielt einsetzen und sich dabei auch wohlfühlen“, sagt Johannes Klackl vom Fachbereich für Psychologie an der Uni Salzburg über ein neues Coaching-Projekt, das sonst vor allem aus Managementkreisen bekannt ist.
Zwei Kolleginnen wollten so Leidenschaft für Freiwilligenarbeit mit Forschungsinteresse verbinden“, so Klackl. In mehreren Trainingdurchgängen nahmen schon Ehrenamtliche teil. Einer von ihnen ist Adrian Ramsbrock von der Paracelsus Medizinischen Privatuni: „Ich engagiere mich in der ÖH und war früher bei der Feuerwehr“, erzählt er, überzeugt, dass alle profitieren: „Man lernt so auch die eigenen Limits besser kennen.“
Daten aus Fragebögen werden wissenschaftlich ausgewertet. Am Ende wollen die Forschenden die Teilnehmer unterstützen und begleiten, so aber auch mehr über Engagement und Beweggründe der Teilnehmer herausfinden.
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