Die Verletzungen dreier Salzburg-Spielerinnen überschattete das 0:1 gegen Sturm. Der Notarzt behandelte das Duo nach einem unglücklichen Zusammenprall. Lena Triendl und Co. spielten dann auch für ihre Mitspielerinnen im Krankenhaus. In Unterzahl gelang denn Bullen fast noch der Ausgleich.
Dass Salzburgs Frauen im Bundesliga-Spiel gegen Sturm eine starke Leistung zeigten und am Ende nur mit 0:1 verloren, rückte gestern komplett in den Hintergrund. Denn bereits nach 52 Sekunden wurde das Spiel unterbrochen, weil die Salzburg-Spielerinnen Valentina Akrap und Christina Gierzinger in einem Kopfballduell zusammenkrachten. Beide hatten nur den Ball im Visier und übersahen sich gegenseitig. In der Folge blieben beide am Boden liegen, bluteten aus einer Platzwunde am Kopf. Sofort wurde der Notarzt verständigt.
Aldina Hamzic unterstützte Christina Gierzinger durchgehend
Während Akrap im ersten Schock sogar weiterspielen wollte, blieb Aldina Hamzic durchgehend bei Gierzinger, die es wohl etwas schlimmer als ihre Kollegin erwischte. Danach musste es aber weitergehen, wurde das Spiel nach einer rund 30-minütigen Pause wieder angepfiffen. „Wir haben versucht, es wegzustecken, aber das drückt einen natürlich runter“, meinte Offensivspielerin Lena Triendl und ergänzte: „Wir wollten für die zwei Verletzten Punkte holen.“
Leider blieb es aber nicht bei zweien: Während Hamzic nach fast einer Stunde – wie schon vor zwei Wochen – wegen Kreislaufproblemen zu Boden ging, kugelte sich zu allem Überfluss dann auch noch Greta Spinn die Schulter aus. Salzburg gelang dann zu zehnt sogar fast der Ausgleich. „Ich bin extrem stolz auf jede Einzelne“, sagte Trainer Dusan Pavlovic, der sich wie alle anderen erst einmal sammeln musste . . .
ADMIRAL Frauen-Bundesliga: Red Bull Salzburg – Sturm Graz 0:1 (0:0). – Tor: Pullins (46.). – FC Red Bull Salzburg (4-2-3-1): Guha; L. Spinn, Hamzic (56. Rausch), Schirmbrand, Illinger; Akrap (2. Talwieser), Grünwald; Gierzinger (2. Schwarz), Pamminger (71. G. Spinn), Triendl; Wienerroither (71. Kobler). – Akademie Liefering, 100, Platzer.
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