Auch im Jahr 2025 wären 40 Millionen Euro mehr für die Wohnbauförderung verfügbar gewesen. Die Opposition sieht auch das alte Fördersystem mit Krediten als „die bessere Variante“. Währenddessen werden noch einmal 21 Millionen Euro für den Kauf von Eigentumswohnungen freigegeben.
Exakt 177,8 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr durch die Salzburger Wohnbauförderung ausbezahlt. Dem stehen Einnahmen aus Wohnbaumitteln mit 216,9 Millionen Euro gegenüber. Diese Einnahmen kommen aus der Wohnbau-Abgabe, die jeder Arbeitnehmer bezahlt, und aus Rückzahlungen aus dem Ex-Wohnbaufonds. Dieser hatte im alten Fördersystem die Kredite bereitgestellt. Schon 2024 flossen 24 Millionen Euro aus diesen Geldern wieder zurück ins Landesbudget.
21 Millionen Euro zum Kauf von Eigentumswohnungen
SPÖ-Klubobmann Max Maurer fordert daher eine Zweckwidmung dieser Mittel für den Wohnbau. „Mit der Widmung wäre mehr Geld für den Wohnbau vorhanden“, stellt er klar. Am Mittwoch wird dies Thema in der Landtagssitzung sein. Auch üben die Sozialdemokraten Kritik am aktuellen Fördersystem mit Einmalzuschuss. Sie würden sich eine Rückkehr zum „alten“ System wünschen. Statt des Einmalzuschusses hat es einen Kredit vom Land gegeben, welcher über 20 Jahre mit fixen Zinsen zurückbezahlt wurde. Die Rückzahlungen der Kredite fließen immer noch in das Landesbudget.
21 Millionen Euro gibt Wohnlandesrat Martin Zauner (FPÖ) heuer noch an Förderungen für den Kauf von Eigentumswohnungen frei. Diese Mittel müssen noch genehmigt werden. Die Kaufförderung wird, je nach Haushaltsgröße, zwischen 44.000 und 72.000 Euro liegen.
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