Allerheiligen und Allerseelen rücken das Gedenken ins Zentrum. Die „Krone“ sprach mit dem Direktor des Tiroler Volkskunstmuseum Karl C. Berger über die Kunst des Erinnerns.
Im Tiroler Volkskunstmuseum macht ein geschnitzter Handtuchhalter aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Vergänglichkeit zum Alltagsbegleiter. Berger erklärt: „Dieser Handtuchhalter zählt zu den bekanntesten Stücken unserer Sammlung: Eine prächtig geschmückte Prinzessin steht einem Skelett gegenüber. Das mahnt an die Vergänglichkeit von Leben, Schönheit und Reichtum. Entstanden in einer Zeit wachsenden Hygienebewusstseins, verbindet das Stück die Körperpflege mit der Erinnerung an die eigene Sterblichkeit.“
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