Gefährliche Zoonosen

„Schnelle Eingreiftruppe aktiviert T-Killerzellen“

Wiener Wissen
01.11.2026 11:00

In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren Immunologieprofessor Andreas Bergthaler (MedUniWien) und Senior Researcher Pamela Burger (Vetmeduni Wien) die Gefährlichkeit von Zoonosen. Burger: „Zoonosen sind Infektionserkrankungen, die zwischen Mensch und Tier hin- und hergetragen werden. So wie etwa bei Covid, MERS, Tuberkulose oder FSME.“

 

Bergthaler, der in den Corona-Jahren mit seinen Abwasser-Überwachungsanalysen einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, ergänzt: „Kritisch wird es immer, wenn wie bei Corona neue Erreger hinzukommen. Zum Beispiel von Tier-Spezien wie den Fledermäusen. Unser Immunsystem agiert ja bei einem Virenbefall wie mit einem Werkzeugkasten. Unter anderem mit einer schnellen Eingreiftruppe, wo unser natürliches Immunsystem in Minuten aktiviert wird und T-Killerzellen schickt. Die erkennen und zerstören gezielt Zellen, die mit Viren infiziert sind. Durch Impfungen wird diese natürliche Virenabwehr weiter verstärkt.“

 

Wie man sich am besten vor einem Virenbefall schützen könne? Burger: „So, wie wir das auch in der Corona-Zeit getan haben. Mit guter Körperhygiene und häufigem Händewaschen. Und viel frischer Luft.“

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