Das hätte in einer Tragödie enden können! Am frühen Sonntagmorgen ist ein Transporter während der Fahrt durch den Feldkicher Ambergtunnel plötzlich in Brand geraten. Die sechs Insassen konnten sich zum Glück gerade noch aus dem Tunnel retten.
Zugetragen hat sich der Vorfall gegen 2.50 Uhr mitten im Ambergtunnel (A14). Als der Lenker und die fünf weitere Insassen Flammen aus dem Motorraum lodern sahen, reagierten sie blitzschnell: Sie retteten sich aus dem brennenden Fahrzeug und flüchteten über einen Querschlag in die dank funktionierender Sicherheitstechnik rechtzeitig gesperrte Gegenröhre.
Die Gruppe konnte den Tunnel eigenständig und unversehrt verlassen. Ihr Fahrzeug wurde hingegen von den Flammen völlig vernichtet.
Totalschaden und Sperren
Durch die immense Hitzeentwicklung entstanden an der Asphaltdecke leichte Beschädigungen. Inwieweit das Bauwerk darüber hinaus in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist derzeit Gegenstand von Erhebungen. Wegen des Notfalls blieb der Ambergtunnel über fast zwei Stunden unpassierbar. Erst gegen 4.40 Uhr konnte die Oströhre wieder befahren werden. Die Weströhre in Fahrtrichtung Tirol wurde ab 5.20 Uhr zunächst einspurig und ab 5.50 Uhr wieder zweispurig für den Verkehr geöffnet.
Großaufgebot im Einsatz
Um die brenzlige Situation unter Kontrolle zu bringen, rückten die Feuerwehren Rankweil und Frastanz mit sieben Fahrzeugen an. Neben rund 40 Florianijüngern standen auch 15 Sanitäter, ein Notarzztteam, drei Mitarbeiter der Asfinag sowie sechs Beamte der Polizeidienststellen Dornbirn, Bludenz und Götzis im Einsatz.
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