Ehemann festgenommen
Mörder täuschte Umzug von Opfer ins Ausland vor
In DeBary im US-Bundesstaat Florida ist der 48-jährige Epifanio Gaminde am 26. Oktober wegen Mordes ersten Grades festgenommen worden. Seine Ehefrau Maria wurde im Januar 2024 als vermisst gemeldet. Die Ermittler werfen ihm vor, ihren Tod verschleiert und ein Leben im Ausland vorgetäuscht zu haben.
Die 44-Jährige wurde im Januar 2024 von ihrer Familie als vermisst gemeldet. Gaminde behauptete gegenüber den Ermittlern, sie habe ihn freiwillig verlassen und lebe im Ausland.
Verdächtiger schickte Verwandter Handy und Kreditkarten
Ihre Handys und Kreditkarten schienen das zu bestätigen – es gab Spuren der Nutzung in Japan und auf den Philippinen. Doch Sheriff Mike Chitwood sagte, eine Verwandte von Gaminde habe die Dokumente in Wahrheit genutzt.
„Sie erzählt uns, wie all die wichtigen Dokumente, Kreditkarten und der Führerschein an sie geschickt wurden. Und welche Anweisungen sie bekam“, erklärte Sheriff Mike Chitwood, was die Helferin des Verdächtigen zugegeben hatte.
Die Polizei fand nach eigenen Angaben Hinweise, dass Epifanio gezielt den Anschein erweckte, Maria sei am Leben – Details sind nicht bekannt. Ihre Leiche ist bislang nicht gefunden, Ermittler durchsuchen den Garten des Paares. Die Staatsanwaltschaft will auch ohne Leiche Anklage erheben. Gaminde sitzt ohne Kaution in Haft.
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