Trauer um eine Schauspiel-Legende: Elke Sommer, das deutsche Fräuleinwunder der 60er-Jahre, ist nur wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag am 5. November in ihrem Zuhause in Bel Air gestorben, wie die „Bild“-Zeitung berichtete.
Wie die deutsche Zeitung berichtete, sei Sommer an Herzinsuffizienz nach langer Bettlägerigkeit verstorben.
Vor 3 Monaten starb ihr Ehemann
Erst im Juli musste Sommer von ihrem Ehemann Wolf Walther, der im Alter von 77 verstarb, Abschied nehmen. Danach sei es ihr stetig schlechter gegangen, bezog sich die „Bild“ auf die Informationen aus Sommers Freundeskreis.
„Jetzt konnte Elke ihm endlich folgen“, zitiert die Zeitung den Münchner Fotograf Erwin Schneider, der in der Nacht über den Tod seiner Freundin informiert worden war. Demnach sei Sommer „friedlich gegen 22 Uhr eingeschlafen“.
Letzter Wille soll erfüllt werden
Sommers letzter Wille sei gewesen, im Familiengrab in Marloffstein in Bayern begraben zu werden – an der Seite ihres Ehemannes sowie ihres Vaters und ihrer Mutter. In Marloffstein hatten Sommer und Walther 1993 zudem geheiratet.
Im Sommer 1940 wurde Sommer als Elke Schletz in Berlin-Spandau geboren. Ihr Vater war evangelischer Pfarrer. 1942 suchte die Familie während des Krieges nahe Erlangen Unterschlupf.
Von Miss-Wahl nach Hollywood
Als Elke und ihre Mama Renata einen Kurzurlaub im italienischen Viareggio machten, gewann sie eine Miss-Wahl und wurde für den Film entdeckt. 1962 folgte die erste große Hauptrolle in „Das Mädchen und der Staatsanwalt“. Die Schauspielerin schaffte den Sprung nach Hollywood, wo sie bis zuletzt die Wintermonate verbrachte.
In ihrer großen Zeit Ende der 50er- und Anfang der 60er-Jahre wurde sie zum Inbegriff der blonden, aber nicht verruchten und irgendwie deutschen Sexbombe. Ein internationaler Star. 1964 gewann sie einen Golden Globe für ihre Rolle in „Der Preis“.
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