Viermal trafen Austria Lustenau und Sturm Graz im ÖFB-Cup bereits aufeinander, zu holen gab es für Lustenau aber bisher noch nichts. Beim heutigen (18) Aufeinandertreffen mit den „Blackies“ wollen Coach Markus Mader und seine Mannschaft genau gleich auftreten wie beim 1:1 in der Liga gegen Sturm.
Nach dem LASK und Rapid nun Sturm Graz im ÖFB-Cup. Die Aufgaben werden für die Austria nicht leichter. Wenigstens meinte es die Auslosung insofern gut, als dass Lustenau zu Hause antreten kann. Leichter wird es für die Austria aber auch damit nicht werden. Denn Sturm zeigte sich zuletzt in guter Form, der 1:0-Heimsieg in der Europa League gegen Marseille ist der beste Beweis dafür. Um überhaupt eine Chance zu haben, will Lustenau – so Trainer Markus Mader – mutig und frech agieren und auf die große Überraschung hoffen. Im Tor der Austria wird diesmal Domenik Schierl stehen und nicht Cup-Keeper Phillip Böhm. Auch Dion Kacuri kehrt nach seiner Verletzung wahrscheinlich wieder zurück.
Zehn Spieler fehlen
Sturm muss gleich zehn Spieler wegen Verletzungen bzw. Sperren vorgeben. Auch Trainer Fabio Ingolitsch sah zuletzt Rot und muss heute von der Tribüne aus zusehen. Im Tor wird mit Amar Helac Lustenaus ehemalige Nummer zwei stehen.
Viermal trafen beide Teams bisher im ÖFB-Cup aufeinander. Ebenso oft blieben dabei die „Blackies“ siegreich. Am spannendsten war das zweite Aufeinandertreffen am 8. April 1997, als Lustenau lange mit 2:1 führte, in der Schlussphase jedoch noch zwei Gegentreffer kassierte und im Viertelfinale ausschied.
Vor 13 Jahren
Das letzte Pokal-Duell der beiden Klubs gab es am 30. Oktober 2013 ebenfalls im Achtelfinale. Sturm Graz feierte im Reichshofstadion einen klaren 4:0-Erfolg. Überhaupt holten die Lustenauer gegen Sturm in 21 Begegnungen nur zweimal ein Remis. Das jüngste davon beim 1:1 in Graz am 22. August. „Das war eine sehr gute Leistung, da hat vieles funktioniert“, erinnert sich Trainer Mader deutlich an dieses Spiel, das für heute als Vorbild gelten wird.
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