Knapp bei Kasse – dennoch muss Baden wichtige Zukunftsprojekte stemmen. 10 Millionen Euro sind nächstes Jahr dafür vorgesehen – vom Kindergarten bis hin zum Feuerwehrhaus.
Der Sparkurs in Baden bleibt strikt. Denn nachdem das Stadtbudget 2024 noch ein kräftiges Minus von 9,5 Millionen Euro aufwies, setzte sich die Stadtregierung selbst ambitionierte Sparziele. Vor allem bei Personal und Bürokratie wurde und wird weiterhin massiv eingespart.
Wir müssen weiter sparsam sein und achtsam mit den Ausgaben umgehen.
Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli
Wichtige Projekte für gute Lebensqualität und Sicherheit
Doch Stillstand soll es in der Kurstadt dennoch nicht geben. Im Voranschlag für 2027 wird nun genau abgewogen, was dringend notwendig ist. Die großen Brocken dabei: ein neues Feuerwehrhaus, ein neuer Kindergarten in der Radetzkystraße, Investitionen in die Wasserversorgung und in die Innenstadt sowie in die Adaptierung der Stadtpolizei. „Wir investieren mehr als im Jahr davor, aber wir müssen mit den Mitteln sorgsam umgehen“, erklärte Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli gestern im Rahmen einer Pressekonferenz.
Kaum Leerstände und beliebte Lokalszene
Stolz ist man in Baden auch auf die Auslastung der Geschäfte. Kur- und Rehagäste sowie zahlreiche Besucher bei Events sorgen dafür, dass die Einkaufsstraßen stets belebt sind. „Wir haben auch mehr Einpendler als Auspendler. Was bedeutet, dass diese bei uns in Baden einkaufen, bevor sie am Abend wieder heimfahren“, freut sich die Bürgermeisterin. „Früher war Baden eine verstaubte Stadt. Jetzt hat sich die Lokalszene gut entwickeln, Fortgehen und Einkaufen macht hier wieder Spaß“, betont auch Vizebürgermeister Markus Riedmayer.
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