Diese Frisur kenne ich doch! Das werden sich viele Sportfans bei der TV-Übertragung des Volleyball-Bundesliga-Hits Hartberg gegen Aich/Dob am Dienstag gedacht haben. Gäste-Angreifer Noel Krassnig ließ sich die Haare im Ronaldo-Stil der WM 2022 rasieren. „Ich habe noch mehr Ideen für die Saison“, sagt der Spaßvogel. Am Montag geht‘s zum Derby zu seinem Ex-Klub VBK Klagenfurt.
Während der WM 2002 wollte Fußball-Superstar Ronaldo die Berichterstattung von seinen Knieproblemen ablenken, ließ sich eine spezielle Frisur schneiden: Eine Glatze mit einem schmalen Haarstreifen an der Stirn. Es klappte, Brasilien wurde dann auch Weltmeister.
In der Kabine rasiert
Und für die Volleyball-Fans gab’s zum Saisonauftakt beim TV-Match Hartberg gegen Aich/Dob ein Deja-vu. Denn bei den Gästen lief Angreifer Noel Krassnig beim 3:0-Sieg mit der legendären Ronaldo-Frisur ein. „Meine Teamkollegen Simon Gallas und Jonas Micheu haben sie mir in der Kabine rasiert“, grinst der Spaßvogel. „Es ist bei den Jungs auf jeden Fall gut angekommen.“
Zwei Teamkollegen haben mir die Frisur in der Kabine rasiert. Wenn es nicht gepasst hätte, wäre ich einfach wieder auf die Glatze umgeschwenkt.
Aich/Dob-Angreifer Noel KRASSNIG
Haare müssen wachsen
Im Laufe der Saison will der Grafensteiner zum Chamäleon werden, immer wieder neue Frisuren präsentieren: „Ich habe noch mehr Ideen für die Saison, jetzt muss ich die Haare aber erst wieder wachsen lassen.“
Derby gegen „Ex“
Am Samstag beim Heimduell gegen Amstetten trat Krassnig mit Glatze an, für die Unterkärntner gab’s einen 3:0-Erfolg. Am Montag wartet auf den 24-Jährigen, der vor der Saison von Unterhaching zu Aich/Dob zurückgekehrt ist, ein spezielles Duell: Das Derby bei VBK Klagenfurt, wo Krassnig ausgebildet wurde: „Ich kenne dort noch fast alle und freue mich aufs Spiel.“ Wobei ein Sieg her muss, die Ambitionen sind hoch. „Egal was andere sagen, bei Aich/Dob muss der Titel immer das Ziel sein – das habe ich schon bei meiner Unterschrift gesagt“, betont der variable Angreifer.
„Eine andere Welt“
Für die Klagenfurter gab es Samstag bei der Generalprobe bei Vizemeister Ried eine 0:3-Niederlage mit einem knappen 25:27 im zweiten Satz. „Auch im Derby können wir nur überraschen, das ist eine andere Welt“, sagt Kapitän Simon Frühbauer. „Vielleicht können wir sie etwas ärgern.“
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