Salzburg beim LASK

Dieses Duell ist immer für Schlagzeilen gut

Red Bull Salzburg
25.10.2026 10:00

Red Bull Salzburgs Auftritte beim LASK waren in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gut. Vor dem Schlagerspiel in der zehnten Runde der österreichischen Bundesliga warf die „Krone“ einen Blick ins Archiv. 

„Wir freuen uns auf dieses Bundesliga-Spitzenspiel.“ Das sagt Bullen-Trainer Danny Röhl vor dem Duell mit dem LASK am Sonntag (17, live auf Sky) auf der Linzer Gugl. Seit dem Einstieg des Konzerns in Salzburg waren die Partien dort immer wieder für Schlagzeilen gut. Ein Rückblick.

„Super-Eddie brutal auf den OP-Tisch getreten“:
Das 0:0-Remis interessierte am 18. April 2010 niemanden. Alles sprach über die Szene, die Salzburgs Tormann Eddie Gustafsson etliche Monate außer Gefecht setzte. Lukas Kragl brach dem Fanliebling bei einem Horror-Foul Schien- und Wadenbein. Der damals 20-jährige Kragl bekam nur Gelb, vom verletzten Gustafsson aber nie ein böses Wort zu hören. Und erzielte ein Jahr später beim sportlichen Wiedersehen das Goldtor beim 1:0 in Salzburg.

Tormann Eddie Gustafsson fiel nach einer Verletzung im Spiel gegen den LASK einst etliche Monate ...
Tormann Eddie Gustafsson fiel nach einer Verletzung im Spiel gegen den LASK einst etliche Monate aus.(Bild: Andreas Tröster)

„Dose leer! Salzburg droht der sportliche Super-GAU“:
Schlechter als am 12. April 2024 traten die Bullen in Linz davor und danach nie wieder auf. Im Spitzenspiel setzte es eine hochverdiente 1:3-Niederlage für Salzburg. Für Trainer Gerhard Struber war nur 48 Stunden später Schluss. Nach gerade einmal 258 Tagen setzten die Bosse den Kuchler schon wieder vor die Tür – und das als Tabellenführer!

Gerhard Struber musste nach dem 1:3 beim LASK den Hut nehmen.
Gerhard Struber musste nach dem 1:3 beim LASK den Hut nehmen.(Bild: Christian Hofer - FC Red Bull Sa)

„Diese Trainer-Premiere sprengte die Erwartungen“:
Nachdem auch Thomas Letsch als Tabellenführer-Trainer gehen musste, kam Daniel Beichler am 22. Februar 2026 zu seinem Debüt auf der Bullen-Bank. Salzburg fegte den LASK dabei mit 5:1 vom Feld.

Amtskollege Didi Kühbauer war beeindruckt: „Das war das Salzburg, das man von früher kennt.“ Nach dem Traumstart ging es für Beichler rapide bergab. Als erster Trainer der Bullen-Ära wurde er mit dem Klub nur Dritter und war deshalb im Mai wieder Geschichte. Kühbauer empfängt die Mozartstädter heute dafür als amtierender Double-Sieger.

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