„Es war grausam“

Patrice Aminati: Das war wahrer Grund für Ehe-Aus

Society International
24.10.2026 14:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit ihren Fans teilt Patrice Aminati offen ihren Kampf gegen den Krebs. In der ZDF-Reihe „Terra Xplore: Im Kopf von ...“ sprach die 31-Jährige nun nicht nur darüber, dass die schreckliche Diagnose ihre Ehe belastet hat, sondern verriet auch den wahren Grund, der zur Trennung von Moderator Daniel Aminati führte. 

„Ich habe mich selber so wahnsinnig gehasst in diesem Moment“, erklärte Patrice Aminati im Gespräch mit Psychologe Leon Windscheid ganz offen und meinte damit jene Zeit, als der Krebs immer mehr ihren Alltag bestimmte. „Du bist jemand, der nicht mehr kann, der unfassbar traurig ist, der hilfs- und pflegebedürftig ist.“

Aminati fühlte sich bei Eltern wohler
Das habe auch ihre Ehe belastet, gab Aminati, die kurz nach der Geburt ihrer Tochter die Diagnose schwarzer Hautkrebs erhielt, zu. „Mein Ex-Mann hat eine junge Frau geheiratet, die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat.“ 

Patrice Aminati gab in einem TV-Gespräch zu, dass ihre Krankheit sei eine Krise sei, die in ...
Patrice Aminati gab in einem TV-Gespräch zu, dass ihre Krankheit sei eine Krise sei, die in einer Ehe nur schwer durchzustehen sei.(Bild: APA-Images / Action Press / AEDT)

Sie sei an ihren schlechten Tagen auf Hilfe angewiesen gewesen – das sei bis heute so. Doch sie habe sich immer „wohler gefühlt bei meinen Eltern, in diesem Nest, geborgen, als mit einem Partner, mit dem man natürlich auch eine Liebesbeziehung hat“, erklärte sie.

„Entscheidung – für mich“
Ihre Krankheit habe auch an ihr Selbstbild verändert, so die 31-Jährige. „Wenn du in diesem desolaten Zustand bist, körperlich und seelisch, ist das nicht schön.“ Sie habe sich als Frau überhaupt nicht mehr wahrgenommen. „Das war grausam.“

Im vergangenen Jahr wurde schließlich die Trennung von Daniel Aminati bekannt. Es sei „unfassbar schwer“, eine Krise wie ihre zu zweit durchzustehen, gab Aminati nun zu. Ihre Ehe zu beenden sei daher „eine Entscheidung – nicht gegen jemanden, sondern für mich“ gewesen.

Aminati will für Tochter durchhalten
Mittlerweile wird Patrice Aminati palliativ betreut. Auch wenn es schwierig ist, hat die 31-Jährige ein klares Ziel vor Augen: Sie will den 18. Geburtstag ihrer vierjährigen Tochter erleben. „Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest, bis sie 18 ist. Und wenn ich auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe. Aber ich muss da sein, denn kein Kind darf oder sollte ohne die Mama aufwachsen.“

Unterdessen bemühe sie sich, dass ihre Tochter eine glückliche Kindheit hat. „Wir sagen das Wort (Krebs, Anm.) nie“, erklärte sie. „Ich habe sie noch nicht darüber aufgeklärt, was im Raum steht.“ Wenn es ihr nicht gut gehe, dann seien Papa und Opa für die Vierjährige da – ein tröstlicher Gedanke für Aminati. „Das Leben geht einfach weiter.“

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