Ein Toter, Verletzte
Taifun in Taiwan: Mann von Wellen mitgerissen
Taifun „Champi“ überrollte die Insel Taiwan. Eine Person kam in dem Tropensturm ums Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zudem fielen fast 1000 Flüge aus.
Wie die Behörden mitteilten, wurden in verschiedenen Regionen der ostasiatischen Inselrepublik mindestens 94 Verletzte im Zusammenhang mit dem Taifun gezählt. Mindestens 30 Menschen verletzten sich demnach bei Verkehrsunfällen.
Mann starb in Fluten
Ein Mann kam im Kreis Pingtung am Südzipfel der Hauptinsel ums Leben. Wie Taiwans Nachrichtenagentur CNA berichtete, rissen ihn Wellen mit. Mehr als 1200 Menschen wurden demnach in ganz Taiwan in Sicherheit gebracht.
Fast 1000 Flüge fallen aus
„Champi“, der auf seinem Weg Richtung Taiwan zeitweise über dem Pazifik zu einem Super-Taifun angewachsen war, brachte am Freitag Starkregen und kräftige Böen mit sich. Fast im gesamten Land blieben Schulen und Büros geschlossen. Auch der Verkehr war stark beeinträchtigt. Nach Angaben des Transportministeriums fielen 262 nationale und 669 internationale Flugverbindungen aus. Auch viele Fähren konnten nicht ablegen.
Mittlerweile schwächte sich „Champi“ ab. Erwartet wird, dass der Sturm über Taiwans Norden zieht und dann weiter in Richtung Norden abzieht. In Chinas Küstenprovinzen Zhejiang und Fujian trafen bereits erste hohe Wellen auf Land. Die Behörden gaben eine Sturmflutwarnung aus.
Bereits seit dem Vortag galten auch Warnungen für die Schifffahrt. Chinas Wetterbehörde erwartet, dass „Champi“ am Samstag in der Kategorie Tropensturm und damit nicht mehr als Taifun an der Küste entlangzieht und am Sonntag in Richtung Japan abdreht.

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