Das bei Bergsportlern beliebte Zeppezauerhaus am Untersberg in Salzburg stand schon vor dem Aus. Im vergangenen Jahr kam alles anders und der Betrieb konnte weitergeführt werden. Jetzt ziehen die Wirte und die Gemeinde, welche als Pächter auftritt, Bilanz über den Neustart.
„Ich blicke sehr positiv auf dieses Jahr zurück“, freut sich Anton Langer, Hüttenwirt vom Zeppezauerhaus am Untersberg. Noch vor einem Jahr hat es so ausgesehen, als wäre die Hütte Geschichte.
Der Alpenverein wollte das Haus schon verkaufen. Dann kam alles anders, die Gemeinde Grödig sprang als Pächter für zehn Jahre ein. Die Hüttenwirte Anton und Uschi konnten bleiben und verwöhnten auch heuer wieder zahlreiche Bergsportler mit Speiß und Trank.
Am kommenden Montag, dem 26. Oktober ist die heurige Saison schließlich vorbei. „Wir haben Problemstellungen gelöst und mit Geschick die Ausgaben im Rahmen gehalten“, so Langer.
Stromproblem gelöst, jetzt kommt Wasser dran
Auch Grödigs Bürgermeister Herbert Schober zeigt sich zufrieden: „Es ist super gelaufen, und wir können die Ausgaben komplett mit den Einnahmen decken.“ Die Gemeinde muss keinen Euro für die Investitionen in die Hand nehmen. Die Kosten konnten durch zahlreiche Helfer niedrig gehalten werden. So wurden etwa die Fenster und Schindeln erneuert. Auch nächstes Jahr sollen zahlreiche Sanierungen stattfinden.
Dank der Erweiterung der Energiespeicher „hatten wir keine Stromprobleme mehr. Das war so ein gutes Gefühl, dass ich gar nicht beschreiben kann“, erklärt der Hüttenwirt.
Im kommenden Jahr – die Saison startet wieder am 1. Mai – könnte es an die Absicherung der Wasserversorgung gehen. Beim Trinkwasser hat es heuer auf der beliebten Hütte keine Probleme gegeben. „Aber beim Brauchwasser hatten wir schon ab Mitte Juni Probleme“, so Langer. In diesem trockenen Jahr hatten viele Berghütten in Salzburg große Probleme mit der Wasserversorgung. Einige von ihnen mussten sogar den Betrieb einstellen und vorzeitig schließen.
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